Frank Müller-Rosentritt

Portrait in der FAS: Chemnitz in echt und in Farbe

Frank Müller-Rosentritt, Fraktion der Freien Demokraten (FDP) im Deutschen Bundestag

Die Journalistin Anna Prizkau hat mich in Berlin besucht und mehrere Tage in meiner Heimatstadt Chemnitz begleitet. Das Ergebnis ihrer Recherche ist ein ausführlicher Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Seit letztem Jahr denkt man an Skins, wenn man an Chemnitz denkt. Doch was geschieht da jetzt? Eine Region versucht mit autonom fahrenden Autos, gutem Rap und pragmatischen Demokraten die Lasten der Vergangenheit abzuschütteln.

Karl Marx sieht so aus wie ein Pokémon. Kein gutes. Seine Steinhaare sind animehaft kantig. Über den Augen liegt ein Schatten. Im letzten Jahr lag unter ihnen ein Meer aus Deutschlandfahnen, es waren die der Rechtsextremen, die vor dem Riesenmonument marschierten. Jetzt sind kaum Menschen auf der Straße. Bösartig brennt die Sonne auf der Haut. Es ist der zweite Tag, ein Sommertag, in Chemnitz. Und im Kopf sind die Bilder dieser Stadt vom letzten Sommer, ein hundert Mal gesehen in Nachrichten, im Internet: Die tausend Blumen auf der Straße, auf der ein junger Mann ermordet worden war. Der Marsch der Extremisten. Das Brüllen der Betrunkenen am Schlossteich, die sich „Revolution Chemnitz“ nannten und Ausländer angriffen. Und auch, wie ein endloser, ewiger Flashback, das Gesicht Alexander Gaulands, der noch im Nazideutschland-Chemnitz zur Welt gekommen ist...

 

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Chemnitz in echt und in Farbe