Frank Müller-Rosentritt

PM: Kuwait als Vermittler im Nahen Osten stärken

Irans Hegemonialstreben entgegentreten
Frank Müller-Rosentritt, MdB, Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag

(Berlin) Der Außenpolitiker Frank Müller-Rosentritt (FDP) befindet sich aktuell auf einer Nahostreise mit einer Delegation um Bundesaußenminister Heiko Maas. Auf der ersten Station in Kuwait fordert er von der Bundesregierung, stärker auf die Vermittlerrolle des Golfstaates im Nahen Osten zu setzen.

Anlässlich zweier Termine mit dem Emir sowie dem Außenminister Kuwaits, würdigte Müller-Rosentritt den großen Beitrag des Staates auf internationaler Ebene, um Millionen syrischer Flüchtlinge heimatnah in Ländern wie dem Libanon oder der Türkei umfangreiche Hilfen zukommen zu lassen. „Kuwaits Leistungen sind hoch einzuschätzen. Die Hilfen gewährleisten ein Mindestmaß an menschenwürdiger Versorgung. Indirekt trägt Kuwait damit auch dazu bei, dass der Migrationsdruck auf europäische Länder sinkt“, so der Bundestagsabgeordnete.

Darüber hinaus betonte Müller-Rosentritt in den Gesprächen die Notwendigkeit, enge Beziehungen zu Kuwait zu pflegen und dessen gute Beziehungen in der Region zu nutzen. „Kuwait pflegt sowohl ein enges diplomatisches Verhältnis zu Saudi-Arabien als auch zum Iran. Dies ist eine sehr gute Grundlage, um in den großen Konflikten des Nahen Ostens erfolgreich zu vermitteln und etwa auf eine Beilegung des Jemenkrieges hinzuarbeiten. Auch um die Hegemonialbestrebungen des Iran einzudämmen, ist Kuwait ein bedeutender Partner und sollte als solcher in der deutschen Nahostpolitik eine wichtige Rolle einnehmen“, so Müller-Rosentritt.