Frank Müller-Rosentritt

PM: Freihandelsabkommen bietet große Chancen für Deutschland und Sachsen

Müller-Rosentritt begrüßt Zustimmung des EU-Parlaments zu Freihandelsabkommen mit Japan
Frank Müller-Rosentritt, MdB, Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag

BERLIN. Heute (Mittwoch, 12. Dezember 2018), stimmte das Europaparlament mit großer Mehrheit für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (Economic Partnership Agreement, EPA). Der für Asien zuständige FDP-Außenpolitiker Frank Müller-Rosentritt aus Chemnitz begrüßt die Abstimmung als Meilenstein der europäisch-japanischen Handelsbeziehungen:

Ich freue mich sehr über die breite Zustimmung des Europaparlaments. Das Freihandelsabkommen zwischen zwei der weltweit bedeutendsten Wirtschaftsräume hat damit die letzte politische Hürde genommen. Nun kann das EPA Anfang Februar in Kraft treten. Mit dem Abkommen entsteht die enorm große, schlagkräftige Freihandelszone. Denn das Handelsvolumen der EU und Japans macht zusammen rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung aus.

Damit ergeben sich große Chancen für die deutsche und sächsische Wirtschaft, worüber ich mich auch auf meiner Reise nach Japan im vergangenen Juli mit unseren japanischen Partnern austauschen konnte. Durch den Wegfall von Zöllen sparen unsere Unternehmen Milliarden von Euro, unser Exportvolumen wird weiter steigen. Ich hoffe, dass EPA zum Vorbild für weitere Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit anderen Partnerländer wird. Wir stellen uns damit auch mit Erfolg protektionistischen Bestrebungen einiger Regierungen entgegen. Denn eine Zukunft in Frieden und Wohlstand wird ganz maßgeblich durch freien Handel ermöglicht.“

Bildhinweis:

Frank Müller-Rosentritt trifft den japanischen Abgeordneten Shintaro Ito bei seiner Japan-Reise im Juli 2018.